Anlage 2002

 

Weihnachtszeit ist Märklinzeit!

2001 - Vorsicht an der Teppichkante

2002 - Auf die Platte, fertig los

2003 - Jede Menge Holz

 

Der zweite Aufbau der Modelleisenbahn erfolgte in diesem Jahr erstmals auf einer Holzplatte.

Die große Frage stellte sich, wie groß das denn werden darf?

Die räumliche Situation war Anfangs für den Aufbau einer Modellbahn auf einer Platte äußerst ungünstig.

Zunächst wurde die Raumeinteilung neu geplant. Ein großer Wohnzimmerschrank an einer, aus Modellbahn sicht sehr günstigen, unverrückbaren Position stand, machte die Planung nicht einfach.

Für's erste sollte eine einfache Spanplattenkonstruktion genügen.

Den räumliche Flächenbedarf wollte ich zum Leidwesen meiner Freundin nicht allzu sehr strapazieren. Ferner sollte es möglich sein, von allen Seiten an die Anlage heran zu kommen.

So entschied ich mich für eine Anlagengröße von 260 x 140 cm.

Im Baumarkt besorgte ich mir 4 Spanplatten zu je 140 x 65 cm und 3 Fichtenholzlatten mit 2 m Länge, zum fixieren der Spanplatten. Für die Füße kaufte ich 9 Kanthölzer (80 x 5 cm). Zum befestigen der Füße fertigte ich Winkel aus 4 mm Alu die mit Sechskantschrauben und Muttern angeschraubt werden.

Auf Spanten zur Querversteifung verzichtete ich erst mal. Die Konstruktion war auch so einigermaßen stabil.

Nach dem Aufbau der Platte, wurden die ersten C-Gleise lose verlegt. Nun zeigte sich, ob die Gleisplansoftware bezüglich der Maßhaltung zuverlässig ist.

Sie ist es! Einfach perfekt. Die Breite von 140 cm ist im Gleisplan ebenso knapp wie auf der Spanplatte. Eine wichtige Erkenntnis für zukünftige Planungen.

 

Beim weiteren verlegen der Gleise stellte sich schnell heraus, dass der ursprüngliche Gleisplan Mist ist. Aber genau dafür ist dieser erste Aufbau auch da, um zu experimentieren mit dem C-Gleis. So entstanden diverse Gleisbilder, mal mehr, mal weniger tauglich.

An Weihnachten jedoch, wollte ich aber eine spielfähige Lösung. Und so wie die Gleise dann verlegt wurden, blieben sie bis zum Abbau im Juni.

Endlich konnte man Loks und Wagen fahren lassen, ein bisschen rangieren und die eine und andere Neuerwerbung gleich Ausprobieren. Dies führte einmal zu einem wahren GAU. Dazu später mehr.

 

 

Gleisplan 2002:

Winrail Zeichnung  Wintrack Zeichnung

Gleisplan zum runterladen:

Anlage2002 für Wintrack6

 

Grafiken:

Grafik 1 Grafik 2 Grafik 3
Bilder:
Anlage 2002 Anlage 2002 Anlage 2002

Nicht schön, aber fährt

Linke Seite mit Control Unit

Backhäusle von Vollmer

Anlage 2002 Anlage 2002 Anlage 2002

KÖF mit Insiderwagen 1999

Diese KÖF fährt jetzt in Schweden

BR 18 473 und BR 03 1022

Der GAU:

Man stelle sich vor, man kratzt die letzten Reste vom Weihnachtsgeld und was von Bezahlung der üblichen Jahresrechnungen im Januar übrig blieb zusammen und gönnt sich im ersten Monats des Jahres was nettes für die Moba.

Gut, muss ja nicht was Fabrikneues sein.

Bei einem prima Gebrauchthändler in Sachen Modellbahnen habe ich nach einer BR 003 1022 aus der Startpackung von 2001 angefragt. Natürlich inklusive des dazugehörigen Wagensets.

Kurze Zeit später konnte er mir das komplette Set zu einem äußerst attraktiven Preis anbieten.

Da konnte ich unmöglich ablehnen.

Zu Hause angekommen, durfte die BR 003 1022 samt Wagenset die ersten Runden drehen.

Doch halt - da fehlt doch was. Die Lok ist ja Nichtraucher! Das muss man ändern.

Seuthe Rauchsatz montiert, das Druckguss-Gehäuse aufgesetzt und die Control Unit eingeschaltet.

Da war dann ein ganz komisches Geräusch aus dem Tender zu hören. Zwar nicht laut aber wahrnehmbar.

Funktionen an geschalten, F1, F2 und den Fahrregler langsam aufdrehen.

Aber nix geht!  Die Lok fährt nicht und raucht immer noch nicht. Nur diese komische Geräusch war da noch.

Dann, plötzlich geschah es. Die Lok raucht! Aber nicht aus dem Schlot, sondern aus dem Tender. Ein beißender Geruch folgte unmittelbar.

Ein Kurzschluss auf der Decoderplatine!!! So ein Mist.

Schaden: 90 Euro. Kaufpreis der Lok: 90 Euro. So ein Mist.

 

Was war das Problem: Die stromführende Lasche für den Rauchsatz war ein klitzekleines Bisschen verbogen und hatte Kontakt mit dem Druckgussgehäuse. Diesen Kurzschluss auf Funktion 1 legte zuerst den Decoder lahm und etwa 10 Sekunden später wurde es einigen Bauteilen etwas zu heiß.

Deutlich ist in Bild 1 die verschmorte Stelle zu erkennen. Leider konnte das hier bereits getauschte Bauteil die Funktion des Decoders nicht wieder herstellen. Ein Versuch war's wert.

Drei Monate später war ein Ersatzdecoder Bild 2 beschafft (Art. 602758). Und dieses Mal wird aber aufgepasst...

 

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(c) www.modellbahnkeller.eu, letzte Änderung: Juli 2004

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